"Aus eigener jahrzehntelanger Erfahrung weiss ich, wie es ist, essgestört zu sein und wie steinig, langwierig und leidvoll der Weg aus einer Essstörung ist. Es mangelt an Wissen, Erfahrung und Verständnis für die Krankheit und für Betroffene. Die emotionale Konditionierung eines Menschen nachzuvollziehen, der Lebensmittel als Feind empfindet und nicht als Mittel zum Leben, ist daher verständlicherweise für die meisten ein fast unlösbares Problem. Mir ist es ein tiefes Bedürfnis, meine eigenen Erfahrungen als Betroffene und Geheilte nach aussen zu tragen, um zur Aufklärung und Prävention dieser Krankheit, die die Gesellschaft in bedrohlichem Maße überflutet, beizutragen.
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